Flirtgeheimnis Nummer 1: Selbstbewusstsein

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass selbstbewusste Menschen erfolgreicher beim Flirten sind. Wer in sich ruht und mit sich im Reinen ist, der kann auch andere davon überzeugen, eine gute Partie zu sein. Sicher wird nicht jeder Mann ein Casanova oder jede Frau eine Marylin Monroe, der alle Männer zu Füßen liegen, doch selbstverständlich lässt sich einiges tun, um sich einen Partner oder eine Partnerin zu angeln.

Zuerst einmal ist es nicht sinnvoll, die Suche nach dem Partner zum Lebensinhalt zu machen, denn dann bleibt das Selbstbewusstsein mit Sicherheit auf der Strecke. Wer seine Interessen und Hobbys pflegt, der hat auch etwas, worüber er mit anderen Menschen ins Gespräch kommt. Selbstverständlich ist das einsame Computerspiel daheim nicht sonderlich kommunikativ; wer Leute kennen lernen will, der muss vor die Tür gehen. Tanzveranstaltungen mit lauter Musik werden gern zur Anbahnung einer Partnerschaft genutzt, doch lernt man sich hier eher oberflächlich kennen. Beim Kurs an der Volkshochschule oder bei der Mitarbeit in einem Verein trifft man Gleichgesinnte und auch eher Redegehemmten fällt es leichter, ins Gespräch zu kommen. Ist diese erste Hürde überwunden, dann kommt man sich über kurz und lang auch näher.

Geduld, Höflichkeit und Freundlichkeit

Geduld ist mindestens ebenso wichtig: Torschlusspanik sorgt nur dafür, dass man verzweifelt wirkt aber nicht attraktiv. Auch lieben es viele Menschen nicht, wenn man ihnen mit der Tür ins Haus fällt. Besonders Frauen wollen unbedingt umworben werden. Zwei Mittel, die jedem Mann offen stehen, wie alt oder jung attraktiv oder unscheinbar er ist, sind Höflichkeit und ein Lächeln. Mancher mag denken, dass es antiquiert ist, einer Dame die Tür aufzuhalten, doch der Selbstversuch wird sie schnell vom Gegenteil überzeugen. Höflichkeit und Freundlichkeit sollten übrigens nicht für die potentielle Partnerin aufgespart, sondern täglich geübt werden. Das schafft Sicherheit und sorgt dafür, dass das zuvorkommende Verhalten nicht aufgesetzt wirkt. Denn nichts stößt einen umworbenen Menschen mehr ab, als offensichtliche Berechnung.

Attraktiv aussehen und sich wohl fühlen

Wer von anderen geliebt werden will, der muss sich zuallererst selbst lieben. Das fängt mit dem äußeren Erscheinungsbild an. Wer mit zersaustem Haar und in abgetragener Kleidung und fettiger Haut durch die Gegend läuft, hat kaum Chancen beim anderen Geschlecht zu punkten. Ein wenig Zeit sollte jede und jeder für das Outfit aufwenden, für Körperpflege, passende Frisur und Bekleidung. Dabei ist es wichtig, ein Aussehen zu finden, das dem eigenen Typ entspricht – wer sich unsicher ist, der kann auch einmal zu einer professionellen Stilberatung gehen und sich zumindest die Vorschläge anhören – und bei dem man sich wohl fühlt. Wer Schlips und Kragen eher abgeneigt ist, der wirkt im Anzug steif und unsicher und damit weniger attraktiv. Ziel sollte sein, eigene Vorzüge zu betonen und Makel zu kaschieren. So hilft zum Beispiel figurformende Unterwäsche, dass das Kleid besser aussieht, denn die Shapewear lässt kleine Röllchen einfach verschwinden. Apropos Unterwäsche: Auch wenn sie keiner sieht, sexy Dessous oder ein zarter Body unter der Alltagskleidung getragen sind für viele Frauen ein bewährtes Mittel, sich selbst begehrenswert zu fühlen. Mit dieser Ausstrahlung fällt das Flirten gleich viel leichter.

An sich selbst arbeiten

Allen, die mit sich selbst nicht zufrieden sind, sei gesagt: Es gibt nur zwei Wege, damit umzugehen. Entweder man tut, soweit dies möglich ist, etwas gegen seine Probleme oder man akzeptiert sich so wie man ist. Wer sich zu dick fühlt, der kann Sport treiben und sich vernünftig ernähren und wird so zumindest ein Stück weit seinem Ziel näher kommen (von den zahlreichen einseitigen „Wunderdiäten“ ist hingegen abzuraten). Zumnindest profitiert die Gesundheit und das ist auch schon einmal eine gute Voraussetzung anziehend zu wirken.
Wer keine Lust hat, sich zwanghaft gängigen Schönheitsidealen anzupassen, sollte akzeptieren, dass nicht alle Menschen gleich aussehen und er eben ein paar Kilo mehr auf den Rippen hat, eine besonders große Nase oder schiefe Zähne hat. Weniger liebenswert wird er oder sie dadurch nicht, denn in einer auf Dauer angelegten Beziehung kommt es vor allem auf den Charakter der Partner an. Dass heißt auch, dass es sich lohnt, an Eigenschaften zu arbeiten, die man an sich nicht mag, wie zum Beispiel Unentschlossenheit. Gerade beim Flirten hilft es ungemein weiter, wenn man nicht zu lange hin und her überlegt.