Die Gästeliste für die Hochzeit

Einer der wichtigsten Punkte bei der Organisation einer Hochzeit ist die Gästeliste. Erst wenn diese erstellt ist, kann das Paar überhaupt entscheiden, welche Lokalität für die Feier in Frage kommt und wie die Gäste bewirtet werden sollen. Für die Zusammenstellung der Gästeliste sollte also genug Zeit eingeplant werden. Nicht selten kommt es dabei zum Streit, weil sich die Partner uneinig sind, wer eingeladen werden soll und wer nicht.

Kompromisse finden – gar nicht so einfach

Am besten erstellt erst einmal jeder für sich eine eigene Liste mit allen Personen, die zur Hochzeit eingeladen werden sollen. Danach werden die Listen gemeinsam verglichen. Oft finden sich hier Parallelen. Gäste, die beide gern einladen würden, kommen nun auf eine dritte Liste und werden auf den ersten beiden Listen gestrichen. Dann muss das Paar Kompromisse finden, welche der auf den beiden Einzellisten verbliebenen Gäste in die engere Wahl kommen. Vorrangig sollten natürlich Verwandte an der Hochzeit teilnehmen. Gibt es in der Verwandtschaft jedoch Streitigkeiten, sollten die Gäste sensibel ausgewählt oder eben gestrichen werden. Es muss nicht unbedingt ein Konflikt zwischen einem der Partner und einem Mitglied der Verwandtschaft bestehen.

Den Frieden bewahren

Ebenso zu berücksichtigen sind Streitigkeiten zwischen bestimmten Gästen. Werden beide Streithähne eingeladen, kommt es vielleicht im Verlauf der Feier zu unschönen Vorkommnissen, die die ganze Stimmung vermiesen. Wird einer der beiden nicht eingeladen, ist dieser beleidigt. Im Zweifelsfall sollten beide Gäste von der Liste gestrichen werden, schließlich soll der schönste Tag im Leben nicht durch Familienstreitigkeiten getrübt werden. Als Trostpflaster kann das Paar ja eine Einladung für einen späteren Zeitpunkt aussprechen, etwa zu einem gemeinsamen Essen – an zwei verschiedenen Terminen versteht sich, damit die Streithähne nicht aufeinander treffen.

Beim Einladen lieber geizig sein

Je mehr Gäste eingeladen werden, umso teurer wird im Endeffekt die Feier. Darüber sollte das Paar sich im Klaren sein. So müssen ehemalige Arbeitskollegen nicht zwangsläufig eingeladen werden, es genügt, den einen einzuladen, mit dem noch heute ein freundschaftliches Verhältnis besteht. Dasselbe gilt für Vereinsmitglieder oder Kollegen aus dem Ehrenamt. Hier gilt es, die Auswahl sorgfältig zu treffen, damit die Liste nicht zu lang wird. Ein schwieriges Thema sind Ex-Partner. Diese sollten nur auf die Gästeliste kommen, wenn zwischen dem Partner und dem Ex ein gutes Verhältnis herrscht und der Partner mit der Einladung einverstanden ist.